Konfiguration - KNX kdrive

Konfiguration der IO-Station

  1. Als Konfigurator anmelden
  2. In den Einstellungen den IO-Stationen-Reiter (Pfeile-Symbol) öffnen
  3. Bei einer freien IO-Station als Typ „KNX-KDRIVE“ wählen
  4. Die Schnittstelle wählen, über welche der KNX-Bus angeschlossen ist
    • USB/ONBOARD: direkt am Controller oder über USB-KNX-Adapter
    • KNXnet/IP Tunneling Interface (LAN/TCP): über LAN-KNX-Schnittstelle, für Punkt-zu-Punkt-Kommunikation zwischen der Schnittstelle und dem Controller
    • KNXnet/IP Routing: über LAN-KNX-Schnittstelle, wenn mehrere Empfänger gleichzeitig angesprochen werden müssen bzw. nur über Ethernet kommuniziert wird. Es wird die Multicast Adresse 244.0.23.12 und Port 3671 verwendet.
    • Tiny-Serial
    • FT1.2-Serial
    • myGEKKO NODE
  5. Im Punkt Diagnose sehen Sie die letzten Telegramme, welche über den Busmonitor übermittelt werden.
  6. Unter Einstellungen kann die Option „Beim Neustart den Zustand der bidirektionalen DO einlesen“ aktiviert werden. Ist diese Option aktiviert, führt der Gebäuderegler beim Neustart einen READ Befehl für alle Gruppenadressen des Typs DPT1 aus, welche den bidirektionalen Ausgängen DO bei z. B. Licht, Rollladen und Geräten/Steckdosen zugeordnet sind.
  7. Je nach Konfiguration der Anlage ist dies erforderlich um den Status des Systemelements, z. B. Licht, auf den Aktorstatus anzupassen. Kommt es zu Fehlschaltungen beim Neustart des Contollers, sollten Sie diese Option deaktivieren. Fehlschaltungen werden z. B. verursacht, wenn auf dieser Gruppenadresse ein Tasterobjekt hängt, welches das LESEN Flag gesetzt hat und auf dieser Gruppenadresse gleichzeitig ein Aktorobjekt hängt, welches das UPDATE Flag gesetzt hat. Nach dem READ Befehl vom Contoller, wird der Taster den aktuellen Status zurückschicken, der Aktor aber seinerseits diesen nochmals übernehmen. Dies führt z. B. zu ungewolltem Fahren der Rollladen.

Einstellungen IO-Station

  • Physikalische Adresse
  • Hier kann die physikalische Adresse des Geräts angepasst werden. Eine Änderung ist in der Regel nur erforderlich, wenn:

    • das Gerät über Linienkoppler angebunden ist oder
    • mehrere Gateways parallel auf derselben Linie betrieben werden.
  • In allen anderen Fällen bleibt die physikalische Adresse unverändert.

  • Kontinuierliches Einlesen der Eingänge DI/AI – Datentyp DPT1
  • (Optionen: Ja / Nein / Bei Neustart)

  • Diese Funktion liest 1 Bit Signale (z. B. Fensterkontakte, Schalterstatus) regelmäßig vom Bus ein. Sie ist nur notwendig, wenn die jeweiligen Sensoren ihren Status nicht selbständig oder nicht zyklisch senden. Beachten Sie: Häufige Abfrageintervalle erhöhen die Buslast. Wählen Sie daher ein sinnvolles Intervall

  • Kontinuierliches Einlesen der Eingänge DI/AI – Datentyp DPT2–20
  • (Optionen: Ja / Nein / Bei Neustart)

  • Diese Funktion betrifft mehrbitige bzw. wertbasierte KNX Datenpunkte (z. B. Temperaturwerte, Positionen, Dimmerwerte, Helligkeit). Auch hier gilt: Die Einstellung wird nur benötigt, wenn diese Sensoren keine zyklische Statusmeldung schicken. Ein kürzeres Abfrageintervall erhöht die Buslast – bitte passend auswählen.

  • Kontinuierliches Einlesen der bidirektionalen Ausgänge DO/AO
  • (Optionen: Ja / Nein / Bei Neustart)

  • Diese Funktion wird bei Schalt und Ausgangsfunktionen verwendet, bei denen der Controller den tatsächlichen Ausgangszustand benötigt. Dazu gehören, Schaltausgang Licht, Schaltausgänge Jalousie, Schaltausgang Abgang/Steckdose.

  • Beispiel: Ein KNX Taster steuert direkt einen Aktor über eine Gruppenadresse, jedoch ohne Rückmeldeobjekt. Damit das Gateway den tatsächlichen Status kennt, wird der Ausgang eingelesen. In der Praxis ist die Einstellung „Bei Neustart“ meist ausreichend. Voraussetzung: Das Aktor oder Tasterobjekt besitzt das Leseflag, sodass der Status abgefragt werden kann.

  • Kontinuierliches Senden der Systemzeit
  • (Optionen: Ja / Nein / Bei Neustart)

  • Das Gerät kann die aktuelle Systemzeit und das aktuelle Datum zyklisch oder einmalig an den KNX Bus senden. Verwendete Datenpunkte:

    • DPT 10 – Zeit
    • DPT 11 – Datum
  • Dies ist sinnvoll, wenn bestimmte KNX Geräte (z. B. Zeitschaltuhren, Heizungsregler, Logikmodule oder Wetterstationen) keine eigene Zeitquelle besitzen und auf eine externe Zeitsynchronisation angewiesen sind.

Zuweisung der Geräte in den Systemen

Für eine spezifische Beschreibung der Zuweisung der Geräte in einem bestimmten System, bitte konsultieren Sie die Anleitung für das System. Hier finden Sie eine allgemeine Beschreibung der Zuweisung, die bei den meisten Systemen zutrifft.

  1. Als Konfigurator anmelden
  2. Das betroffene System öffnen
  3. Das betroffene Element wählen oder ein neues Element erstellen
  4. Die IO-Konfiguration des Elements öffnen
  5. Je nach Typ des Geräts bei einem Aktor/Sensor/... die Schaltfläche für die Auswahl öffnen (DI, DO, AI oder AO)
  6. Im Dialog, die KNX-IO-Station auswählen
  7. Das Gerät wählen
  8. Den Eingang/Ausgang wählen, welcher eingesetzt werden soll
  9. Nun ist der bestimmte Teil des KNX-Geräts in der Funktion einkonfiguriert. Dies muss für alle weiteren gewünschten Funktionen wiederholt werden.