Geräteauswahl - Zur Ansteuerung der Systeme über das aktive Nutzerprofil

Für jedes Profil ist es entscheidend die verknüpften Geräte, die beeinflusst werden sollen zu definieren. Hierzu dient die Geräteauswahl. Befolgen Sie folgende Schritte, um ein System zu verknüpfen:

  1. Ein Gerät mit der Geräteauswahl verknüpfen
  2. Unter Aktion die gewünschte Funktion auswählen und dann den Parameter für die Aktion angeben.
  3. Eine Einschaltschwelle definieren. Das Gerät wird eingeschaltet, wenn der Wert für “EMS aktiv ab Einspeisung (Netz/Batterie)“ + “Einschaltschwelle” überschritten wird.
  4. Das Gerät wird nun bei Überproduktion vom System „Energiemanager“ angesteuert

Diese Systeme können verknüpft und wie folgt beeinflusst werden:

  • E-Mobil: Die Leistung einer Ladestation kann überhöht werden oder ein Ladevorgang kann gestartet werden. Die Ladeleistung kann rechts neben der Aktion eingestellt werden. Wenn sie einen Wert eingeben, der höher als die Einschaltschwelle ist, dann wird die restliche Leistung vom Netz bezogen. Mit der Option „Absolute Überhöhung“ kann die Leistung der Ladestation erhöht werden. Mit der Option „Schrittweise Überhöhung“ kann die Ladeleistung der Wallbox in festgelegten Schritten bis zur maximalen Leistung erhöht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die verfügbare Restleistung die festgelegte Einschaltschwelle überschreitet. Nur dann wird die Ladeleistung in einem weiteren Schritt gesteigert. Mit der Option „Ladestart“ wird die Ladung ab einer bestimmten Ein- schaltschwelle gestartet. Mit der Option „Ladestart+Stop“ wird die Ladung beendet, wenn die Einschaltschwelle unterschritten wird.
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    Hinweis

    Die Funktion “Schrittweise Überhöhung” erhöht zwar die Ladeleistung auf Basis von Überschuss am Netzanschlusspunkt, reduziert diese aber erst, wenn der untere Schwellwert des SoC der Batterie („Vorrang Batterieladung vor EMS bei Batteriestand unter“) erreicht ist, und somit der EMS-Vorrang beendet wird. Kurzfristige PV-Einbrüche werden zuvor aus der Batterie gedeckt.

  • H/K Speicher: Eine Überhöhung der Temperatur kann eingestellt werden. Dies führt typischerweise zu einer Anregung des Wärmeerzeugers.
  • SG-Ready Signal: Über das System Steckdose oder Logik kann ein Relaisausgang geschaltet werden, der das SG-Ready Signal der Wärmepumpe anregt.
  • Heizstab myPV: Wenn im System Steckdose ein myPV Heizstab konfiguriert wird, kann dieser überschussgeführt geregelt werden (Spitzenabregelung). Siehe (link wiki myPV).
  • Heizstab generisch: Der Heizstab generisch kann im System Logiken abgebildet und geregelt werden. Dazu Anleitung (link wiki myPV[MP3.1]) folgen.
  • Lüftung: Die Stufen der Lüftung können überhöht werden auf bis zu 4 Stufen. • Steckdose: Eine Steckdose kann eingeschaltet werden.
  • Raumregelung: Eine Überhöhung der Sollwert-Temperatur kann eingestellt werden.
  • Logik: Der Sollwert von Logiken kann auf 1 geschaltet werden.
  • Aktionen: Aktionen können ausgeführt werden.
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    Hinweis

    Ein dynamisch geregelter Heizstab z.B. myPV nimmt eine Sonderstellung ein und dient zur Spitzenabregelung. Das bedeutet, sobald der Heizstab laut Geräteliste aktiviert wird, wird dieser die Netzeinspeiseleistung automatisch auf den eingestellten Netzeinspeisewert („EMS aktivieren bei Netzeinspeisung über“) regeln. Nachfolgende Geräte in der Liste werden erst dann eingeschaltet, sobald der Heizstab sein einstellbares Leistungsmaximum oder die Solltemperatur erreicht hat. Bei Verwendung einer Batterie sollte der Netzeinspeisewert („EMS aktivieren bei Netzeinspeisung über“) höher als jener der Batterie sein damit diese zwei Verbraucher sich nicht gegenseitig zu stark beeinflussen.